In Fachkreisen ist es ein schwieriges Thema. Kenner diskutieren nicht mehr, haben meist ihre feste Meinung darüber: Wer sein Auto liebt, nimmt keine Autowaschbürste. Aber ist das Pflege-Utensil wirklich so schlecht, wie die PKW-Lack-Liebhaber es immer darstellen?

Was ist eine Autowaschbürste?

Prinzipiell verbirgt sich hinter diesem Begriff nur eine Bürste an einem Stiel, beides zusammen als Instrument für die Autowäsche gedacht. Nun ergänzen aber verschiedene Schikanen und Raffinessen die Waschbürste, die den Umgang mit ihr noch komfortabler gestalten sollen.

So gibt es etwa Autowaschbürsten mit Teleskopstielen und beweglichen Köpfen, die das Putzen des Wagens besonders einfach machen. Viele Autowaschbürsten haben auch einen Wasseranschluss. Das bedeutet, ein Schlauch kann mit der Bürste verbunden werden, wodurch die Bürste stets nass ist. Das ist besonders geeignet, um Schmutz von der Oberfläche abzutransportieren. Und einige Modelle können dazu sogar im gleichen Vorgang auch noch Schaum herstellen, indem in der Bürste das eingefüllte Shampoo gleich mit dem Wasser in Kontakt kommt.

Schwamm oder Bürste – das ist hier die Frage

Unter absoluten Autoliebhabern ist die Autowaschbürste eigentlich eher verpönt. Sie sei ein lackfressendes Monster, das den geliebten Fahrzeugen böse Kratzer beschert. Kenner empfehlen darum eher Schwämme oder Waschhandschuhe.

Fakt ist: In den Borsten können sich während des Waschens tatsächlich unbemerkt Dreckpartikel verfangen, die bei der weiteren Arbeit den Lack beschädigen können. Doch die Hersteller haben dieses Problem schon längst erkannt und darum Lösungsansätze parat.

 

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Das Material entwickelt sich

Früher wurden oft harte Nylon- oder Naturborsten verwendet. Inzwischen achten die Hersteller aber darauf, das Material weicher zu gestalten. Die Fasern werden auch länger, wodurch eventuell in der Bürste vorhandene Schmutzpartikel nicht mehr beim weiteren Waschen auf den Lack gelangen.

Außerdem gibt es inzwischen auch Bürsten aus geschlossenzelligem PE-Schaumstoff. Dieses Waschmaterial hinterlässt keinen Abrieb und verursacht keine Schleifspuren. Der aber wohl grundlegendste Tipp lautet: Immer gut auswaschen! Hier zählt schlicht und einfach Gründlichkeit.

Wer kann wann zur Waschbürste greifen?

Der Wohnmobil-Besitzer

Sie sind groß und ein bisschen behäbig – aber auch sie brauchen Liebe und Pflege. Um Wohnmobilen ihre wohlverdiente Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, eignen sich die Autowaschbürsten prima. Zum einen ist das Oberflächenmaterial der Camper meist nicht ganz so empfindlich wie bei Autos. Zum anderen ist gerade der ausziehbare Teleskopstiel und der bewegliche Bürstenkopf der Waschbürste praktisch, da man so bequem an alle Stellen herankommt.

Der Putz-Quickie

Dem Deutschen seine liebste Sonntagsbeschäftigung sei ja das Autowaschen, heißt es. Allerdings ist das im Winter zwischen salzbestreuten Straßen und Matsch auf allen Wegen eher eine frustrierende Sisyphusarbeit. Natürlich braucht das Auto dennoch Pflege. Wenn zu viele Gründe gegen die ausgedehnte Reinigungseinheit sprechen, hilft eine Autowaschbürste mit eingebauter Schäumfunktion. So kommt der grobe Dreck ganz schnell herunter und das Auto gut durch den Winter.

Der Pflege-Profi

Wer vorsichtig ist, muss eigentlich auch bei einer normalen Autowäsche keine Berührungsängste vor der Waschbürste haben. Selbst professionelle Auto-Aufbereiter nutzen sie oft. Der Profi weiß nämlich, dass selbst wenn sich einmal ein neuer Kratzer aus Versehen dazu gesellt, dieser mit einer guten Politur schnell wieder vergessen ist. Und dieser Schritt steht bei den meisten Autopflege-Einheiten ohnehin auf dem Programm.

 

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Quellen

www.richtige-autopflege.de
www.pkw-forum.de
www.vergleich.org
www.wikipedia.org/Waschanlage

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Veröffentlicht von Arbeitsbedarf 24

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