Die Kosten für Arbeitsschutzschuhe liegen beim Arbeitgeber

 

Nach Paragraph 3, Absatz 3 des Arbeitsschutzgesetzes (§3, Abs.3 ArbSchG)(1) darf der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für verpflichtende persönliche Schutzausrüstung keine Kosten auferlegen. Das heißt, dass die Arbeitgeber für Sicherheitsschuhe die Kosten übernehmen müssen. Wirtschaftlich gesehen hat diese Sicherheitsmaßnahme jedoch auch Vorteile für den Arbeitgeber: Wenn man die Kosten beim unfallbedingten wochenlangen Ausfall eines Arbeitnehmers bedenkt, ist die Investition in komfortable Arbeitsschutzschuhe vernachlässigbar.

Beispiele für Sicherheitsschuhe in unserem Online Shop

Arbeitsschuhe und Mode sind kein absoluter Gegensatz

Nun ist die Akzeptanz von Arbeitsschutzschuhen gerade bei jüngeren Mitarbeitern trotz der Gefahrensituationen und der gesetzlichen Verpflichtung zur Nutzung nicht besonders groß. Um dem entgegen zu wirken, kann die Möglichkeit angeboten werden, dass der Arbeitnehmer die entsprechenden Sicherheitsschuhe eigenverantwortlich beschafft. Die Schuhe müssen dann ebenfalls genau den Anforderungen des Arbeitsplatzes mit den passenden Sicherheitsklassen entsprechen – die Kosten übernimmt aber der Arbeitgeber. Hier gibt es Finanzierungsmodelle, die von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren können, beispielsweise in der Anzahl der finanzierten Schuhpaare pro Jahr oder der Höhe der maximalen Gesamtkosten. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Modellen, die Freizeit- und Sportschuhe in der Optik in nichts nachstehen. Sogar High Heels für Damen oder Sneakern und Chucks für Jugendliche werden angeboten. Dadurch wird die Bereitschaft den Fußschutz zu tragen erhöht.

 

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Alternatives Auswahlmodell der Arbeitssicherheitsschuhe

Alternativ empfiehlt es sich auf jeden Fall eine Auswahl von Schuhen im Betrieb zu zeigen. Damit werden die Arbeitnehmer in die Wahl der Schuhe einbezogen und fühlen sich nicht übergangen. Nicht zuletzt müssen die Modelle auch den Mitarbeitern gut passen, da diese einen Großteil des Tages darin verbringen. Und schon seit Aschenputtel ist bekannt: Nicht jedes Modell passt zu jedem Fuß.

Wie oft sollte man seine Sicherheitsschuhe austauschen lassen?

Die Berufsgenossenschaft empfiehlt, die Schuhe einmal jährlich auszutauschen. Die Beanspruchung ist bei täglichem Tragen über viele Stunden recht hoch, sodass dieses Intervall angemessen ist. In der Praxis gibt es sicher viele flexible Modelle: So kann bei Bedarf ausgetauscht werden (mit einer maximalen Begrenzung von Schuhen pro Jahr). In jedem Fall ist es aber günstig, wenn pro Arbeitnehmer zwei Paar Arbeitsschutzschuhe zur Verfügung stehen, sodass gewährleistet ist, dass die Schuhe genügend Zeit zum Lüften und Trocknen haben.

Pflege von Arbeitsschuhen

Atmungsaktive Schuhe sind wichtig, damit es nicht zu Hitzestau und zur Entwicklung von Keim- und Pilzkulturen kommt. Auch aus diesem Grund sind eine sorgfältige Pflege, sowie das regelmäßige, ausgiebige Lüften wichtig für ein gutes Schuhklima. In jedem Fall ist es empfehlenswert, die Schuheinlagen regelmäßig zu wechseln und nach den Angaben der Hersteller zu trocknen.

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Quellen und Verweise

gesetze-im-internet.de/arbschg/__3.html

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