Helme

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Schutzhelme: Sicherheit auf dem Kopf

Auf Baustellen sind Schutzhelme Pflicht. Immerhin gibt es hier ein erhöhtes Gefahrenpotenzial, z.B. durch herabstürzende Bauteile, Gerüste, Leitern oder pendelnde Gegenstände. Deshalb müssen die Sicherheitshelme auch einiges aushalten und bestimmte DIN Normen einhalten. Im Bereich der Arbeitshelme für Baustellen bzw. der Industrieschutzhelme ist das die EN 397.

Formen und Zubehör für den Kopfschutz

Die Helmschale besteht in der Regel aus einem sehr harten Plastikwerkstoff wie Duroplaste oder Thermoplaste. Sie kann ganz unterschiedlich geformt sein ? mit breitem Rand, Regenrinne, Belüftungsöffnungen usw. Die Helmschale ist der Kopfschutz-Bereich, der die einwirkenden Kräfte aufnimmt. Das Innere des Helms hingegen besteht aus verschiedenen verstellbaren Gurten, ähnlich einem Korb. Dadurch können sich die Kräfte gleichmäßig verteilen.

Viele Helme bieten die Möglichkeit, mit Zubehör erweitert zu werden. Zu den klassischen Ergänzungen gehören der Gesichtsschutz und der Kapselgehörschutz. Auch ein Nackenschutz ist sinnvoll, gerade um Nässe abzuhalten. Sind die Lichtverhältnisse unzureichend, können die Helme mit einer exakt passenden Leuchte ergänzt werden.

Wichtig bei diesem Zubehör für den Kopfschutz: Die zusätzlichen Objekte sind nur dann zulässig, wenn das maximale, vom Hersteller angegebene Gewicht (bestehend aus Helm + Zubehör) nicht überschritten wird. Ansonsten erfüllt der Helm nicht mehr die Anforderungen an den Arbeitsschutz.

Welcher Schutzhelm ist der richtige?

Damit ein Bauhelm seinen Zweck als Kopfschutz erfüllt, sollte er perfekt sitzen. Passform und Tragekomfort sind hier die entscheidenden Faktoren. Achten Sie daher darauf, dass der Schutzhelm sowohl im Umfang als auch in der Tragehöhe angepasst werden kann. Dies ermöglicht die sogenannte "Kopfspinne" ? eben die Bänder im Inneren des Helms.

Dadurch lässt sich der Helm vorn und hinten unterschiedlich hoch einstellen. Über Stellwege an der Kopfspinne können Sie auch die generelle Tragehöhe optimieren. Ein integrierter Drehknopf justiert schließlich den Kopfumfang. Die beste Passform reicht aber nicht, wenn der Helm keinen Komfort bietet. Hier spielt vor allem das Gewicht eine Rolle. Besonders leichte Exemplare wiegen gerade einmal etwa 350 Gramm!

Übrigens war früher die Farbe eines Helms ebenfalls wichtig: Weiß trugen die Bauarbeiter, ein gelber Kopfschutz kennzeichnete den Polier (eine Art Bereichsleiter eines bestimmten Baustellenabschnitts) und Rot war den Baustellenleitern vorbehalten. Heutzutage ist diese Regelung aber nahezu obsolet, denn häufig lassen sich Unternehmen Schutzhelme exklusiv mit ihrem Corporate Design herstellen.

Haltbarkeit von Schutzhelmen

Trotz seiner robusten Konstruktion hat der Sicherheitshelm kein ewiges Leben. Altersbedingt kann es zu einer Verringerung der Schutzwirkung kommen. Besteht ein Helm aus Thermoplaste, so hat er bereits nach spätestens vier Jahren sein Höchstalter erreicht. Duroplaste hingegen hat eine etwa doppelt so lange Gebrauchsdauer.

Ausnahmen von dieser Haltbarkeit: Der Helm wurde beschädigt, sozusagen im Zuge seiner lebensrettenden Funktion. Nach einer starken Beanspruchung werden die meisten Helme aussortiert. Denn schon der feinste Haarriss kann die Schutzwirkung zunichtemachen.

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