Die 10 wichtigsten Gartengeräte

Gartenwerkzeuge lehnen an einer Ziegelwand

Gartenwerkzeuge lehnen an einer ZiegelwandFoto: Old Garden Tools von garryknight CC BY 2.0

 

Beim Blick in den Baumarkt wird man überschüttet mit Angeboten und Optionen. “Sie haben einen Garten? Dann brauchen Sie dieses und jenes! Unbedingt!“ Aber braucht man das alles wirklich? Wir haben einen ganz nüchternen Blick in den Geräteschuppen geworfen und verraten Ihnen heute die 10 wichtigsten Gartengeräte!

Vor dem Kauf: Wie sieht mein Garten aus?

Bevor man sich im Lexikon, Gartencenter oder dem Internet schlau macht, sollte man zunächst eine Bestandsaufnahme des eigenen Gartens machen. Soll heißen: Welche Pflanzen gibt es? Wie sieht der Boden aus? Habe ich sehr viel Rasen, eine Hecke oder Beete? Und wenn die Situation gerade nicht zufriedenstellend ist – was soll sich ändern?

Der Hintergrund dieser Überlegungen ist, dass etwa Werkzeuge wie eine Astschere nicht benötigt werden, wenn nirgendwo im Garten ein Baum steht. Die Bodenbeschaffenheit hingegen hilft bei der Auswahl der richtigen Form des einzelnen Gartengerätes. Ist beispielsweise die Erde eher schwer, müssen die Werkzeuge robust genug sein, damit sie nicht zu schnell verschleißen.

Welche Bereiche für Gartengeräte gibt es?

Man spricht von insgesamt 8 Gartenwerkzeug-Gruppen, eingeteilt nach der Arbeit, die verrichtet wird. Eine gute Faustregel ist, dass aus jeder Gruppe ein bis zwei verschiedene Werkzeuge im eigenen Geräteschuppen stehen sollten.

  1. Geräte für Boden- und Erdarbeiten
  2. Geräte zur Bodenlockerung, Bodenpflege und Unkrautbekämpfung
  3. Pflanzhilfen
  4. Schnittwerkzeuge
  5. Transporthilfen
  6. Geräte für die Rasenpflege
  7. Bewässerungszubehör
  8. Sonstiges nützliches Zubehör für die Gartenarbeit

Die 10 wichtigsten Gartengeräte

Prinzipiell gilt: Weniger ist mehr im Garten. Denn die wirklich guten Werkzeuge sind meist auch etwas teurer, sodass man gar nicht jedes Stück aus den Regalen kaufen kann. Die wirklich essentiellen Geräte, die einfach jeder Hobbygärtner braucht, egal wie groß seine grüne Oase ist, haben wir hier zusammengetragen.

Spaten

Ob zum Umgraben oder Löcher ausheben – ein Spaten ist der beste Freund des Gärtners! Unbedingt auf einen stabilen Stiel mit T- oder D-Griff achten. Wenn man den Oberarm an den Oberkörper anlegt und mit der Hand den Spaten von oben hält, sollte der Unterarm parallel zum Boden sein und der Spaten gerade stehen – dann ist die Größe perfekt!

Schaufel

Je nach Verwendung und Garten kann es eine große Schaufel sein, mit der viel Erdaushub transportiert werden kann, oder eine kleinere zum Pflanzen von Blumen und anderen kleinen Gewächsen. Wer sich entscheiden muss und bereits den Spaten im Einkaufskorb hat, sollte lieber den kleinen Pflanzhelfer nehmen.

Harke oder Grabegabel

Der Boden muss immer wieder mal gelockert werden. Mit einer Grabegabel ist das ganz einfach und rückenschonend möglich. Auch eine Harke kann diese Aufgabe übernehmen. Beide Werkzeuge helfen auch bei der Unkrautbekämpfung, dabei ist aber wohl die Harke ein wenig präziser.

Rechen

Ob Laub oder Rasenschnitt – ein Rechen macht sich immer gut im Bestand! Einen echten Rechen erkennt man übrigens an der fächerförmigen Anordnung der Zinken. Sind die Zinken gerade in einer Linie, ähnlich wie ein Kamm, handelt es sich um eine Harke!

Unkrautstecher

Eigentlich ist es nur ein Stiel mit im Kreis angeordneten Zinken dran. Doch ein Unkrautstecher ist so viel mehr! Er hilft – je nach Länge des Stiels sogar rückenschonend – unliebsame Unkräuter aus dem Garten zu entfernen. Gerade für tiefwurzelnde Gewächse wie Löwenzahn ist dieses Werkzeug sehr praktisch!

Scheren

Ob es nun die Hecke, die Rosen oder doch die Bäume sind – Scheren gibt es in vielfacher Ausführung für alle Anwendungsgebiete. Ein bis zwei im Haus zu haben, empfiehlt sich durchaus. Die Wahl beläuft sich dabei stets auf die individuellen Anforderungen.

Axt, Beil oder Astschere

Ob Sie nun einen Baum fällen, kürzen oder doch nur einige Äste abnehmen wollen – entsprechendes Werkzeug muss dafür natürlich vorhanden sein. Die Axt benutzt man mit beiden Händen am Griff, das Beil kann auch einhändig geführt werden. Eine Astschere kann auch für verholzende Sträucher genutzt werden. Eine weitere Alternative wäre die Astsäge. So oder so: ein bis zwei Vertreter dieser Kategorie sollten je nach Bedarf vorhanden sein.

Gießkanne

Beete wollen gegossen werden, gerade wenn ganz frisch gepflanzte Bewohner sich dort erst noch häuslich einrichten wollen. Wer nicht ständig zwischen Wasseranschluss (oder noch besser: der Regentonne) hin- und herlaufen mag, kann alternativ natürlich auch zum Gartenschlauch greifen.

Rasenmäher

Falls der Großteil des Gartens aus einer schlichten Grünfläche besteht, will diese ebenfalls gepflegt werden. Ein Rasenmäher ist darum eine gute Investition. Diese gibt es in handbetriebener, aber auch in elektrischer Form oder mit einem Benzinmotor. Wer es ganz akurat mag, kann zuletzt zur Rasenkantenschere greifen.

Leiter

Natürlich – wer Bäume beschneiden möchte, Obst pflücken will oder vielleicht eine Rankhilfe für die Rosen an der Hauswand befestigen möchte, braucht eine Leiter. Hier gibt es viele unterschiedliche Varianten – freistehend, zum Anlehnen, zum Ausziehen.

Nice-to-Have Gartengeräte

Wem das immer noch nicht reicht, dem geben wir noch drei weitere Tipps mit auf den Weg.

  • Eine Schubkarre ist ausgesprochen praktisch – kann im Notfall zwar auch vom Nachbarn geliehen werden, aber wieso nicht selbst der Nachbar sein, den alle fragen?
  • Nicht schwindelfrei? Kein Problem! Mit einem Obstpflücker muss nicht unbedingt in großen Höher herumgeklettert werden.
  • Rückenschonende Gartenarbeit haben wir schon beleuchtet. Damit auch die Knie nicht zu sehr strapaziert werden, gibt es verschiedene Arten von Kissen und Polster.

Quellen

www.garten-geraete.com/…
www.t-online.de/die-wichtigsten-gartengeraete
www.gartenforum.de/grundausstattung-was-braucht-man-was-nicht
www.zuhause.de/welches-gartenwerkzeug-braucht-man-im-garten/
www.pina-design.de/gartengeraete-erstausstattung

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