An, aus und weg: Einweghandschuhe

14.06.2021 15:36

Einweghandschuhe begegnen uns regelmäßig im Alltag: Ob beim Metzger, der die Wurst mit einer behandschuhten Hand schneidet, beim Arzt, der sich und seine Patienten durch Handschuhe vor Keimübertragung schützt, oder beim Putzen des Bades.

Sie sind zur Selbstverständlichkeit in unserer Welt geworden. Gerade deshalb widmen wir uns in diesem Beitrag den Aufgaben der Einweghandschuhe und informieren Sie über weitere Details, wie zum Beispiel die Größen von Einweghandschuhen.

Warum Einweghandschuhe?

Die Hauptaufgabe von Handschuhen ist der Schutz. Zum einen der Schutz der Hände beispielsweise vor giftigen Stoffen, die der Haut schaden können oder durch sie aufgenommen werden, zum anderen schützen Handschuhe aber auch die damit angefassten Dinge vor einer Keimübertragung durch die Hände. Gerade bei diesem letzten Anwendungsbereich kommen Einweghandschuhe zum Einsatz, die nach dem Kontakt mit eventuell infizierten Oberflächen weggeworfen werden.


Einweghandschuhe: Welches Material?

Die meisten Einweghandschuhe bestehen aus dem sehr anpassungsfähigen Material Latex, doch auch Handschuhe aus Kautschuk sind inzwischen üblich. Das liegt vor allem an der häufig auftretenden Latexallergie, von der bis zu 17 % der Beschäftigten im Gesundheitsdienst betroffen sind.


Was tun bei einer Latexallergie?

Besonders Menschen, die im Gesundheits-, Lebensmittel- und Hygienegewerbe tätig sind, kennen das Problem einer Latexsensibilisierung. Diese Allergieform muss nicht von Anfang an bestehen. Sie kann sich auch durch den dauerhaften Kontakt mit Latexspuren und durch das Einatmen von in der Luft schwebendem Latexpulver entwickeln. Personen mit einer Latexallergie sollten keinesfalls weiterhin regelmäßig mit Latex in Berührung kommen, weshalb vom Arbeitgeber latexfreie Handschuhe zur Verfügung gestellt werden müssen.
Alternativen sind beispielsweise verschiedene Kautschuk-Arten, PVC oder auch Neopren®.


Einweghandschuhe: Welche Größe?

Nicht passende Handschuhe sorgen für einen schlechteren Griff und können unter Umständen sogar von der Hand rutschen. Deshalb ist es wichtig, die eigene Handschuhgröße zu kennen. Um diese heraus zu finden, misst man den Umfang des Handtellers oberhalb des Daumens, in Richtung der Finger.

Aus diesem Umfang lässt sich nun einfach anhand einer Größentabelle die eigene Handschuhgröße ermitteln


An dieser Stelle bestimmt man den Handumfang:
 

Quelle: https://www.ratgeber-und-hilfe.de/groessentabellen-fuer-handschuhe/

Quellen

www.gesundheitsamt-bw.de/…/Persoenlicher-Arbeitsschutz/Seiten/Handschuhe.aspx
https://www.ratgeber-und-hilfe.de/groessentabelle-handschuhe/
https://www.dguv.de/…/Schutzhandschuhe-gegen-chemische-und-biologische-Einwirkungen/…/

Handschuhe als Schutz - weitere Beiträge:
Von Latex bis Vinyl - Welches Material für Einweghandschuhe?
Arbeitshandschuhe aus Nitril - was taugen sie?
Wie eine zweite Haut - Arbeitshandschuhe aus Leder

Kommentar eingeben